Förderprojekt Jugendhilfe: OnlineMaus Rostock
Mit dem Einsatz neuer Medien werden im Rostocker Universitätskrankenhaus für langzeiterkrankte Kinder Kontakte zu Familie, Schule und Freunden vom Krankenhaus aus ermöglicht. Die dazu notwendige Software „OnlineMaus“ ist von der Breuninger Stiftung entwickelt und kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Die Kinder haben einen kontrollierten Zugang zum Internet und können lernen, chatten und spielen. Um den Jugendschutz sicherzustellen wird neben einem hohen technischen Sicherheitsstandard Wert auf eine pädagogische Betreuung gelegt. Das Projekt startete 2003 im Universitätsklinikum Rostock und ist nun schon auf einigen Kinderstationen implementiert. Als Träger des Projektes fungiert der Verein zur Förderung krebskranker Kinder Rostock e.V., die Aktivitäten werden vom dortigen Krankenhausseelsorger koordiniert.
Das Projekt OnlineMaus wird hauptsächlich durch ehrenamtliche Arbeit umgesetzt und durch Wissenschaftler der Universität Rostock begleitet. Die Finanzierung erfolgte bisher ausschließlich durch Spendengelder. Mit dem Projekt wird eine langfristige, nachhaltige Verbesserung der Situation der Kinder im Krankenhaus ermöglicht.
Durch das Projekt möchten die Treuhandstiftungen kranken Kindern den Aufenthalt in der Klinik angenehmer gestalten. Mit dem Zugang zum Internet können Kontakte zum gewohnten sozialen Umfeld erhalten und neue geknüpft werden. Daraus resultierende Effekte steigern die Lebensqualität während des Aufenthalts und fördern einen positiven Krankheitsverlauf.
Die diesjährige Spende der Treuhandstiftungen konnte zur Beschaffung neuer Geräte, sowie zur Aufrüstung vorhandener technischer Einrichtungen verwendet werden. Darüber hinaus ist geplant, den Förderbetrag zur Umstellung des Projekts auf WLAN sowie auf VLAN zu nutzen, und damit zukunftsfähig zu machen.
Mehr Informationen unter ► http://www.om.med.uni-rostock.de

